Leichte Sprache – Königsweg oder Versuchung?


Georg Plasger


Zusammenfassung

Die Verständlichkeit wissenschaftlicher Texte ist ein wichtiges Desiderat. Es könnte sich aber die Frage stellen, ob die „Leichte Sprache“ zum Maßstab auch wissenschaftlicher Texte werden sollte, um einen möglichst einfachen Zugang zu Inhalten zu ermöglichen. Das aber, so die Grundthese des Textes, würde für die Theologie und die Religionspädagogik problematische Komplexitätsreduktionen bewirken, denen eher paternalistische Entscheidungen zugrunde lägen.

Schlagwörter: Leichte Sprache, Religionspädagogik, Transfer, Wissenschaftstransfer


Plain language – the ideal solution or a temptation?


Abstract

The comprehensibility of scientific texts is an important desideratum. However, the question could arise as to whether “easy language” should also become the standard for scientific texts in order to make their content as accessible as possible. According to the basic thesis of the text, however, this would also lead to problematic reductions in complexity in theology and religious education, which would be based on rather paternalistic decisions.

Keywords: Easy language, complexity, religious education, science transfer

Dass wissenschaftlicheTexte unverständlich seien, ist eine vermutlich nicht allein im Theologiestudium häufig vernommene Klage. Und auch, wenn es diese Klage immer schon gegeben haben mag, so ist doch nicht von der Hand zu weisen, dass es für viele Studierende schwierig ist, Zugänge zu komplexeren Texten zu finden, obwohl die „fundierte Einführung in die theologische Wissenschaft“ durchaus bedeutsam im Blick auf die Erwartungen ans Studium ist (Riegel/Zimmermann, 2022, 69). Aber ist das nur ein Problem komplexer Inhalte? Oder zählt vielleicht eine (zu) komplexe Sprache zu den möglichen Ursachen?

Der Frage der Wissenschaftskommunikation ist in den letzten Jahren – und vermehrt seit der Corona-Pandemie – eine erhöhte Aufmerksamkeit zuteil geworden (vgl. Themenheft zur Wissenschaftskommunikation in der Religionspädagogik in Theoweb 23/2 [2024]). Das BMBF unterstrich 2019 den Zusammenhang von Wissenschaftskommunikation und gesellschaftlicher Partizipation. Anders als im obigen Zusammenhang versteht das BMBF unter „Wissenschaftskommunikation […] vor allem die allgemein verständliche, dialogorientierte Kommunikation und Vermittlung von Forschung und wissenschaftlichen Inhalten an Zielgruppen außerhalb der Wissenschaft“ (BMBF, 2019, 2). Bettina Fackelmann hat akzentuiert, dass sich aus „dem Unverständnis der Sprache heraus (durch zu geschliffene und dadurch wenig nachvollziehbare Sprache, beschönigende Kunstbegriffe sowie viele Fachbegriffe) […] die Distanz zwischen den Klassen in hohem Maße“ (Fackelmann, 2014, 36) verfestigt. Bettina Fackelmann schlussfolgert letztendlich: „Eine verständliche Sprache reduziert Komplexität. Sie vermittelt idealerweise den Sinn der Aussage, statt ihn – gewollt oder ungewollt – zu verschleiern“ (Fackelmann, 2014, 38). Das letzte Zitat suggeriert einen Zusammenhang zwischen Komplexität und Verschleierung. Wenn Bettina Fackelmann mit ihrer Aussage Recht hat, dann müsste eine Reduktion von Komplexität wichtiges Ziel wissenschaftlicher Tätigkeit und Sprache sein. In einem Text der Hildesheimer Forschungsstelle Leichte Sprache heißt es:

„Jeder noch so komplexe Sachverhalt kann einfach ausgedrückt werden. Die Frage ist lediglich, wer die Anstrengung auf sich nimmt, für gelingende Kommunikation zu sorgen. In schwierig zu lesenden Texten dürften dies in der Regel die Adressat_innen sein“ (Zehrer, 2025, 1).

Um aber Adressaten und Adressatinnen nicht zu überfordern oder gar auszuschließen, müsste es – wenn man dem Zitat von Christiane Zehrer folgt – geradezu ein moralischer Impetus sein, eine Sprache auch in der Wissenschaft zu verwenden, die möglichst niedrigschwellig formuliert. Und da die Religionspädagogik sich selbst in besonderer Weise als sensibel im Blick auf gesellschaftliche Disparatheit versteht, könnte es eine Tugend sein, in der Theologie und in der Religionspädagogik das Konzept der „leichten Sprache“ als wichtige Leitlinie für Veröffentlichungen zu nutzen.

  • Was ist das Konzept der leichten Sprache?

    „Die Leichte Sprache ist eine Kommunikationsform, die mit dem unmittelbaren Ziel eingesetzt wird, Texte gut lesbar und verständlich zu gestalten. Im Zentrum der Leichten Sprache steht der Anspruch einer Verständlichkeitsoptimierung von Texten für Personen mit vorübergehend oder dauerhaft eingeschränkten Lese- und Verstehenskompetenzen“ (Girard-Groeber/Lichtenauer, 2024, 21).

    Susanne Girard-Groeber und Annette Lichtenauer vergleichen die Leichte Sprache mit einer Rollstuhlrampe, um Hindernisse zu überwinden und Partizipation zu ermöglichen (Girard-Groeber/Lichtenauer, 2024, 21). Leichte Sprache ist dabei nicht allein ein Versuch, sich möglichst einfach auszudrücken, sondern ist konzeptionell, vor allem im deutschsprachigen Bereich, durch eine starke Kodifizierung und durch Regelwerke geprägt. Christiane Maaß gibt in ihrer Studie „Leichte Sprache. Das Regelbuch“ einen Überblick über die bereits 2015 bestehenden Regelwerke und fügt dann ausführlich das Eigene der Forschungsstelle Leichte Sprache der Universität Hildesheim an. Sie greift dabei verschiedene Ebenen auf (Zeichen, Wort, Satz, Text) und widmet sich der Gestaltung von Texten in Leichter Sprache (Typographie) (Maaß, 2015, 75-174). Und andernorts heißt es:

    „Das oberste Ziel der Textverständlichkeit wird in Leichter Sprache durch eine systematische Komplexitätsreduktion erreicht. Diese bezieht sich sowohl auf die einzelnen Ebenen des Sprachsystems als auch auf das bei den Rezipienten vorausgesetzte Sprach-, Welt- und Diskurswissen“ (Deilen/Hansen- Schirra, 2019, 44).

    Leichte Sprache ermöglicht Menschen „mit Leseeinschränkungen den Zugang zu standard- und fachsprachlichen Informationen und somit kommunikative und gesellschaftliche Teilhabe“ (Deilen/Hansen-Schirra, 2019, 43) – ihre Berechtigung, ja Notwendigkeit steht prinzipiell außer Frage. Allerdings ist ebenso festzustellen, dass empirische Untersuchungen zum „Erfolg“ leichter Sprache noch eher spärlich zu finden sind und die vorhandenen Studien zugleich Probleme benennen. So fordert Alexander Lasch „statt einer Varietät ‚Leichte Sprache‘ verschiedene funktionale Varietäten“ (Lasch, 2017 297) und plädiert für eher fließende Grenzen zwischen verschiedenen Formen von leichter zugänglicher Sprache. Im Blick auf den Physikunterricht kommt eine empirische Untersuchung zum Ergebnis, dass das Verstehen von Texten in Leichter Sprache sich nicht signifikant von Texten in einfacher Sprache unterscheidet (Kohnen/Härtig/Bernholt et al., 2017). Mit der Benennung dieser beiden Ergebnisse ist keineswegs die Relevanz der Leichten Sprache zu relativieren, sondern es ist nur darauf hinzuweisen, dass sie nicht ohne Weiteres als Regelfall für Sprache oder Wissenschaftskommunikation generell zu verstehen ist. So konkludiert Silke Gutermuth, dass Leichte Sprache als „Zusatzangebot für alle, die davon profitieren können, aber nicht unbedingt ein Universaltool“ zu verstehen sei: „Unbestritten ist, dass Leichte Sprache Zugänge schaffen kann, wo vorher so gut wie keine waren. […] Leichte Sprache für alle? Als Türöffner ja, als Generalschlüssel nein“ (Gutermuth, 2020, 268).

    Nun könnte gefragt werden, ob vielleicht das durch verschiedene Regelwerke gekennzeichnete Konzept der „Leichten Sprache“ durch die sogenannte und durch deutlich weniger feste Regeln auskommende „Einfache Sprache“ an dieser Stelle in den Blick genommen werden könnte (Gutermuth, 2020, 50-62). Aber so einfach ist es ja nicht. Denn die bisherigen Definitionen der „einfachen Sprache“ sind so vage (Gutermuth, 2020, 60-61), dass die im Laufe dieses Textes vorgestellten Überlegungen letztlich dieselben sind.

  • Studien zu Leichter Sprache – im gottesdienstlichen Gebet und in Bibeltexten

    Im Blick auf die Praxis der Leichten Sprache im Bereich von Theologie und Kirche liegen mittlerweile einige Studien vor. So hat Anne Gidion in ihrer Studie „Leichter beten“ die Frage der gottesdienstlichen Gebete im Blick auf die Verwendung der Leichten Sprache intensiv reflektiert – und kommt zum Schluss: „Die Verwendung Leichter Sprache zielt darauf, die Möglichkeiten aller zur Teilhabe und zu Mitbestimmung im Gemeinwesen zu stärken“ (Gidion, 2024, 149). Aber zugleich fragt sie, ob eine Gemeinde, die Leichte Sprache einzuüben versucht, sich immer wieder neu zu fragen hat, „ob sie wirklich einen großen Kreis primärer Adressatinnen und Adressaten Leichter Sprache erreicht und Angebote der Gemeinde zugänglich macht, und ob sie Gemeindeglieder, die auf Leichte Sprache kognitiv nicht angewiesen sind, im Gegenzug abstößt“ (Gidion, 2024, 149). Denn die Verwendung von Leichter Sprache führt aufgrund größtmöglicher Einfachheit notwendigerweise dazu, so weit wie möglich z. B. mehrdeutige Ausdrücke und Synonyme zu vermeiden und damit die Ästhetik von Texten zu verändern (Gidion, 2024, 159).

    Die Arbeit von Britta Lauenstein untersucht die Verwendung von Bibeltexten in Leichter Sprache und benennt Spannungsfelder, in denen hier jede Verwendung der Leichten Sprache notwendigerweise zu stehen kommt. So sieht sie unter anderem die Spannung zwischen Paternalismus und Partizipation, zwischen Loyalität und Freiheit, zwischen Vereinfachung und Zumutung oder auch zwischen Stereotypisierung und Inklusion (Lauenstein, 2024, 442). Und aufgrund von Untersuchungen zum barmherzigen Samariter in verschiedenen Fassungen Leichter Sprache formulieren Nils Neumann und Monika Fuchs, dass es sich gezeigt hat,

    „wie Bibeltexte in Leichter Sprache eine Gratwanderung zwischen Unterkomplexität und Exklusivität unternehmen: Wie jede Übersetzung und jede Übertragung nehmen sie gegenüber dem Ausgangstext Interpretationen vor. Wir haben gezeigt, dass dies legitim und sogar unvermeidlich ist. Keine der hier beobachteten Interpretationen erweist sich als theologisch unhaltbar, wenngleich manche von ihnen, gemessen am Ausgangstext, adäquater erscheinen als andere“ (Fuchs/Neumann, 2019, 285).

    Alle drei Studien zeigen auf, dass die Verwendung von Leichter Sprache nicht ohne möglicherweise unerwünschte oder sogar problematische Begleitung möglich ist. Das soll im Folgenden exemplarisch in den Blick genommen werden.

  • Das Problem der Komplexitätsreduktion in der Leichten Sprache

    Eine Übertragung von Bibeltexten in Leichte Sprache hat natürlich ihre Berechtigung, weil sie Menschen Zugänge zu diesen Texten ermöglicht, die ihnen sonst verwehrt wären. Aber darauf ist nicht die generelle Folgerung abzuleiten, Bibeln nur noch in Form von Ausgaben in Leichter Sprache verwenden zu wollen. Zwar ist jede Übersetzung eine Übertragung und nie frei von Interpretationen – zugleich ist aber zu sehen, dass das von Britta Lauenstein formulierte Dilemma von Paternalismus und Partizipation hier greift, weil ja das Ziel der Teilhabe nur durch eine gelenkte Auswahl an Inhalten erreicht werden kann. Leichte Sprache ist notwendigerweise komplexitätsreduzierend. Nun kann generell die Frage gestellt werden, ob in der Wissenschaft ein zu hoher Grad an Komplexität vorhanden ist.1 Aber ist das eine Frage an die Wissenschaft selber – oder an die Art des Wissenschaftstransfers (Moll/Schütz, 2021)? In den verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen, unabhängig davon, ob es sich um Natur,- Kultur- oder Geisteswissenschaften handelt, wäre eine prinzipielle Komplexitätsreduktion faktisch eine Preisgabe der Wissenschaftsfreiheit – und zugleich möglicherweise des Inhalts.

    Ein kleines Beispiel aus dem Bereich der Systematischen Theologie mag hier eventuell etwas verdeutlichen. Der Theologe Karl Barth geht beim Verständnis der Eigenschaften oder Vollkommenheiten Gottes davon aus, dass diese erst dann zutreffend verstanden werden können, wenn man sie von Gottes Selbstoffenbarung in Jesus Christus her versteht. Barmherzigkeit und Gerechtigkeit Gottes sind deshalb nicht aufgrund herkömmlicher Vorstellungen beider Termini aussagbar, sondern sind letztlich nur von Gottes Weg in Jesus Christus her zu verstehen – und fallen dann letztlich in eins. Keine Negationen zu gebrauchen – eine Grundregel Leichter Sprache (Guthmann, 2020, 48) – wäre ebenso unmöglich wie der komplette Verzicht auf Nomen (sogar wenn Letzteres in Barths Theologie sogar einfacher sein könnte als in anderen Konzeptionen).

    Aber man könnte die Frage stellen, ob dann nicht für die Lehre eine solche Komplexitätsreduktion hilfreich wäre. Im Blick auf das Studium der Sozialen Arbeit heißt es in einem Beitrag von Julia Breuer-Nyhsen und Verena Klomann: Das

    „vielfältige theoretische Wissen dient damit der Stärkung von Komplexität, der Vervielfältigung von Perspektiven, Deutungs-, Erklärungs- und Handlungsoptionen und der Reflexion des eigenen Handelns sowie dessen Bedingungen. Professionelles Handeln in der Sozialen Arbeit gleicht damit einer wissenschaftlich fundierten Suchbewegung“ (Breuer-Nhysen / Klomann, 2021, 194).

    Dass seitens der Studierenden im Bereich der Theologie nicht selten die Frage auftaucht, ob es denn nötig sei, sich so intensiv in die Grundlagen und speziellen Fragestellungen der einzelnen theologischen Fächer einzuarbeiten, ist angesichts des so breiten Stoffes und der so knapp bemessenen Studienzeit mit vielen anderen Herausforderungen sehr verständlich. Wäre die Alternative eine vielleicht verschulte Konzeption des Studiums? Damit würden Forschung und Lehre prinzipiell voneinander getrennt. Dass beide nicht identisch sind und in Lehrveranstaltungen immer auch ausgewählt werden muss, ist Kennzeichen des oben genannten Dilemmas, in dem die Auswahl Kennzeichen des Paternalismus und die Verständlichkeit Kennzeichen der Partizipation ist.

  • Leichte Sprache – auch eine Versuchung in der Religionspädagogik (?)

    Das Schulfach Religion steht immer wieder vor der Herausforderung der Legitimation; es kann hier nicht reflektiert werden, ob der Legitimationsdruck angesichts zunehmender Säkularisierung in der Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten zugenommen hat. Nun könnte die Leichte Sprache vielleicht als Königsweg angesehen werden, um mit ihrer Hilfe auch inhaltlich eine Komplexitätsreduktion in Sachen theologischer und wissenschaftlicher Inhalte zu erreichen und damit die religiöse Bildung auf einfache Inhalte zu beschränken. Vielleicht ist das von manchen gewollt, aber ich kann das nur als Versuchung kennzeichnen. Es würde dabei zu viel auf der Strecke bleiben: Die Vielstimmigkeit biblischer Texte, die komplizierte Zusammengehörigkeit von Altem und Neuem Testament, die manchmal schwer nachvollziehbaren und doch notwendigen Grundentscheidungen der frühen Kirche in Abgrenzung von den die Kirche bedrohenden Häresien, die reformatorischen Grundeinsichten in das Verhältnis von Gott und Mensch, die notwendigen Schritte seit dem 18. Jahrhundert, eine nachaufklärerische Theologie zu entwickeln, die weder die Reformation noch den aufgeklärten Menschen verleugnet, die Fragen nach Vergebung, Sünde und Schuld angesichts menschenverursachter historischer Katastrophen – das sind nur einige wenige Horizonte, an denen eine Komplexitätsreduktion in der Gefahr stünde, aus Gründen der Verständlichkeit zu einfache Texte zu formulieren.

    Allerdings: Unverständlichkeit ist nicht per se ein Ausweis wissenschaftlicher Qualität. Dass es in der theologischen Wissenschaft darum geht, verständlich zu schreiben und zu reden und dass der sehr intensive Gebrauch mancher Fachsprachen auch Hindernisse zur Rezeption theologischer Texte darstellt, ist auch wahr. Deswegen ist es gut, sensibel und mit großer Aufmerksamkeit immer wieder wissenschaftlich verantwortet Menschen Zugänge zu (auch theologischen) Einsichten zu ermöglichen: Leichte Sprache fördert Partizipation. Aber sowohl eine zu starke Reduktion von Inhalten wie eine sehr hohe Unverständlichkeit wissenschaftlicher Texte kann einem problematischen Populismus das Wort reden. Wir brauchen deshalb immer wieder gute und verständliche wissenschaftliche Texte. Und wir brauchen für viele Menschen Texte in Leichter Sprache. Beides ist nötig.

  • Literaturverzeichnis

    Breuer-Nyhsen, Julia/Klomann, Verena (2021), Komplexitätserhalt in der Hochschullehre: Plädoyer für eine nicht simplifizierende Lehre in Studiengängen der Sozialen Arbeit, in: Moll, Gerard/Schütz, Julia (Hg.), Wissens-transfer – Komplexitätsreduktion – Design, Bielefeld, 189-205.

    Deilen, Silvana/Hansen-Schirra, Silvia / Maaß, Christiane (2019), Anwendbarkeit der ISO 17100 auf intralin-guales Übersetzen in Leichte und Einfache Sprache, in: Magazin 27, Invierno 43-53, https://dx.doi.org/10.12795/mAGAzin.2019.i27.03 [Zugriff: 29.12.2025].

    El-Mafaalani, Aladin (2025), Misstrauensgemeinschaften, Köln.

    Fackelmann, Bettina (2014), Legitim? Herrschaft durch Sprache in Politik und Wissenschaft, in: Aus Politik und Zeitgeschichte 09(11, 33-38.

    Fuchs, Monika/Neumann, Nils (2019), Bibeltexte in leichter Sprache zwischen Unterkomplexität und Exklusivität, in: ZPT 71/3, 272-286.

    Gidion, Anne (2024), Leichter beten. Leichte Sprache in der Liturgie – Argumente, Anschauungen, Auswirkungen, Stuttgart.

    Girard-Groeber, Susanne/Lichtenauer Annette (2024), Was ist Leichte Sprache?, in: Antener, Gabriela/Parpan-Blaser, Anne/Girard-Groeber, Simone/Lichtenauer, Annette (Hg.), Leichte Sprache. Grundlagen, Diskussionen und Praxisfelder, Stuttgart, 21-34. Grundsatzpapier des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zur Wissenschaftskommunikation (2019), https://www.bmftr.bund.de/SharedDocs/Publikationen/ DE/1/24784_Grundsatzpapier_zur_Wissenschaftskommunikation.pdf?__blob=public ationFile&v=5 [Zugriff: 29.12.2025].

    Gutermuth, Silke (2020), Leichte Sprache für alle? Eine zielgruppenorientierte Rezeptionsstudie zu Leichter und Einfacher Sprache, Berlin.

    Lasch, Alexander (2017), Zum Verständnis morphosyntaktischer Merkmale in der funktionalen Varietät „Leichte Sprache“, in: Bock, Bettina M./Fix, Ulla/Lange, Daisy (Hg.), „Leichte Sprache“ im Spiegel theoretischer und angewandter Forschung, Berlin, 275-300.

    Lauenstein, Britta (2024), Bibeltexte in Leichter Sprache. Intentionen – Arbeitsweisen – Herausforderungen, Stuttgart.

    Kohnen, Nicole/Härtig, HendrikBernholt, Sascha/Heteldorf, Jan (2017), Leichte Sprache im Physikunterricht, in: Bock, Bettina M./Fix, Ulla/Lange, Daisy (Hg.), „Leichte Sprache“ im Spiegel theoretischer und angewandter Forschung, Berlin, 337-334.

    Maaß, Christiane (2015), Leichte Sprache. Das Regelbuch, Berlin.

    Moll, Gerald/Schütz, Julia (2021, Hg.), Wissenstransfer - Komplexitätsreduktion – Design, Bielefeld.

    Riegel, Ulrich/Zimmermann, Mirjam (2022), Studium und Religionsunterricht. Eine bundesweite empirische Untersuchung unter Studierenden der Theologie, Stuttgart.

    Zehrer, Christiane (2014), Schwieriges einfach Schreiben , in: Maaß, Christiane/Rink, Isabel/Zehrer, Christiane/Forschungsstelle Leichte Sprache: Forschungsfelder im Überblick, https://www.uni-hildesheim.de/media/fb3/uebersetzungswissenschaft/Leichte_Sprache_Seite/Publik ationen/Antworten_zu_Leichter_Sprache__Forschungsstand/Forschung_gesamt.pdf [Zugriff: 29.12.2025].


    Dr. Georg Plasger ist Professor für Systematische und ökumenische Theologie an der Universität Siegen und forscht vor allem zur reformierten Theologie, der Theologie Karl Barths und zu Grundfragen der Christologie


    1 Und dann könnte man sogar fragen, ob das gegenwärtig häufig zu sehende Misstrauen in Institutionen hier auch eine Rolle spielt. Vgl. Aladin El-Mafaalani, 2025.


    Theo-Web Nr. 1/2026, ISSN 1863-0502 Open Access, Licence: CC BY 4.0 International © 2026 Meyer/Schwarz