Generation, Komposition und Wachstum: Eine empirische Annäherung an Unterschiede in Professorinnenanteilen an privaten und staatlichen HAW
Autor/innen
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Prof. Dr. Okka Zimmermann
Autor/in
IU Internationale Hochschule, Campus Braunschweig
Prof. Dr. Okka Zimmermann hat Fragen der Frauen- und Geschlechterforschung in verschiedenen Kontexten erforscht, hauptsächlich mit Blick auf das Privatleben und dessen Entwicklung über den Lebenslauf. Im Verbundprojekt BeProf (Förderlinie ‚private Hochschulen‘ des BMFTR) leitet sie das Teilprojekt der IU Internationale Hochschule, das sich mit Geschlecht in Berufungsverfahren und in der Professur beschäftigt. Zudem hat sie zuletzt im CEWSjournal sowie der ZEIT zu Mutterschaft in der Wissenschaft publiziert und verschiedene Vorträge im Themenbereich gehalten.
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Dr. des. Ester Höhle
Autor/in
Hochschule Düsseldorf
Dr. des. Ester Höhle hat in verschiedenen Forschungsprojekten im Bereich der Hochschul- und Geschlechterforschung als wissenschaftliche Mitarbeiterin gearbeitet und war wissenschaftliche Mitarbeiterin im BMFTR-Projekt BeProf an der IU Internationale Hochschule. Sie lehrt an der Hochschule Düsseldorf und der Hochschule Fulda. Ihre Forschungsthemen sind wissenschaftliche Karrieren im internationalen Vergleich, internationale Mobilität, Arbeitsbedingungen, Geschlecht und quantitative Methoden.
An privaten Hochschulen für angewandte Wissenschaften (pHAW) ist der Professorinnenanteil in den letzten zwei Jahrzehnten stärker gestiegen und liegt über dem Anteil an staatlichen (sHAW). Hierfür untersucht unsere Studie drei Faktoren und legt nahe, dass sie einen Beitrag zu dieser Entwicklung geleistet haben. Erstens wirkt sich der höhere Anteil an Frauen unter Neuberufenen an pHAW deutlich stärker aus als an sHAW. Dies ist im deutlich größeren relativen Wachstum der pHAW begründet, durch das viele Neuberufene einem deutlich kleineren Ausgangsbestand gegenüber stehen (Generationeneffekt). Zweitens haben an pHAW Fächer mit einem hohen Frauenanteil stark an Bedeutung gewonnen (Kompositionseffekt). Drittens weisen einige der stark gewachsenen pHAW auch stark angestiegene Frauenanteile auf (Wachstumseffekt). Die Daten des Statistischen Bundesamts geben deutliche Hinweise für die ersten beiden Effekte, für den dritten sind die Ergebnisse weniger klar.
Copyright (c) 2026 Prof. Dr. Okka Zimmermann , Dr. des. Ester Höhle (Autor/in)

Dieses Werk steht unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung 4.0 International.
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