Interferenzen wahrnehmen und reflektieren. Zu einer vernachlässigten Professionalisierungsaufgabe in der interreligiös orientierten Hochschullehre i
Autor/innen
- Angela Kaupp Autor/in
- Andreas Kubik Autor/in
- Oliver Reis Autor/in
Dieser Beitrag untersucht aus praxistheoretischer Sicht sogenannte Interferenzen, die durch Entitäten wie den Raum, menschliche und nicht-menschliche Akteure mit ihren Mindsets und Handlungsprogrammen oder die institutionelle Grundordnung präfigurierend auf den Vollzug von geplanten didaktischen Interaktionsgefügen in der Hochschullehre zu den anderen Religionen der Religionslehrer:innenbildung wirken. In diesem Geflecht bilden die Akteure neue Praktiken aus, die die Affordanzen der Entitäten möglichst homogenieren. Der Beitrag stellt auf der einen Seite ein abstraktes Analyseraster vor, auf der anderen Seite wird das Analyseraster genutzt, um an einer Seminarsitzung sowohl die Interferenzen als auch die sicher herausbildende Praktik zu rekonstruieren, mit der sich die Lehrenden und die Studierenden sicher durch die Sitzung bewegen können.
Copyright (c) 2026 Angela Kaupp, Andreas Kubik, Oliver Reis (Autor/in)

Dieses Werk steht unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung 4.0 International.
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